Auf den Spuren der Geschichte...

...Westafrikas

12-tägige Entdeckungsreise durch Benin und Togo, inkl. einer Voodoozeremonie bei den Fon

Auf unserer 12-tägigen Rundreise durch den Süden Benins und Togos begeben Sie sich auf die Fährte der Geschichte und der kolonialen Vergangenheit der beiden westafrikanischen Länder.
Sie erhalten einen Einblick in uralte Traditionen und in das alltägliche Leben verschiedener Volksgruppen. Höhepunkt der Reise wird eine Voodoozeremonie der Fon im Tempel Adjahouto Houta in Ouidah sein.

  • Reiseroute
  • Reisetermine und Preise
  • HINWEISE zur Reise

Erster Tag - Ankunft Cotonou

Ankunft am Flughafen und Transfer zum Hotel.
Erfrischungscocktail am Flughafen.
Hilfe bei den Einreiseformalitäten.
Übernachtung in Cotonou.

Zweiter Tag - Cotonou

König Ghezo gründete die Stadt Cotonou, die sich nach und nach zu einem Transitplatz für den Unterseehandel der Könige von Dahomey entwickelte, 1830. Einst war Ku-Tonu (Bedeutung in der Sprache Fon: Lagune des Todes) ein Fischerdorf. Noch heute existiert eine von Fischern bewohnte Siedlung in der Nähe der Lagune.
Heute ist Cotonou Regierungssitz und somit die heimliche Hauptstadt der Republik Benin.
Während der Stadtrundfahrt bekommen Sie einen Gesamteindruck der Stadt. Sie besuchen u. a. den größten Markt Westafrikas, den Danktopa-Markt. Auch statten Sie dem Kunstgewerbezentrum einen Besuch ab.
Übernachtung in Cotonou.

Dritter Tag, Cotonou - Ganvié

Fahrt nach Ganvié dem Venedig Westafrikas das aufgrund seiner Pfahlbauweise auch als Venedig Afrikas bezeichnet wird. Die ersten Pfahlbausiedlungen auf dem Nokué-See entstanden bereits Ende des 17. Jahrhunderts zum Zweck eines Zufluchtsortes für Angehörige des Adja-Volkes, die sich dort vor den Armeen der Könige von Allada und Abomey in Sicherheit bringen konnten. Heute zählt das Gebiet etwa fünfzehntausend Einwohner.

Mit dem Boot lernen Sie den Ort kennen. Sie schauen sich den auf Booten schwimmenden Markt an und besichtigen ein Pfahlhaus. Übernachtung in Cotonou.

Vierter Tag, Cotonou - Ouidah - Grand-Popo

Ouidah ist einer der bedeutendsten Orte der afrikanischen Geschichte. Die Stadt war eine zentrale Niederlassung für den Handel zwischen Europa und dem Königreich Dahomey. Hier herrschten die Portugiesen, die Holländer, die Dänen, die Engländer und die Franzosen. Von der Stadt Ouidah aus wurden im 18. Jahrhundert hunderttausende Sklaven verschleppt. Es existieren heute noch verschiedene Zeugen dieser Geschehnisse wie die Ruinen des "Comptoire", die Sklavenhandelsplätze und die "Route des Esclaves".
Im heiligen Wald von Kpassezoumé verschwand einst König Kpassé, der Gründer der Stadt Ouidah. Man sagt, er sei in einen Irokoholzstamm verwandelt worden.

Sie werden den Dangbé-Schlangentempel, der der Glück, Kraft und Fruchtbarkeit bringenden Pythonschlange gewidmet ist, besuchen. Auch werden Sie das Fort Saint-Jean-Baptiste d'Ajuda (seit 1990 ein Museum) und das "Maison de Brasil" kennenlernen.

Fahrt nach Grand-Popo , wo sich der schönste und kilometerlange Strand des Landes, der Avlo-Strand, erstreckt. Auch hier war ein bedeutender Sklavenumschlagplatz. Bis heute sind in dieser Gegend idyllische Fischerdörfer entstanden.

Bei einem Spaziergang durch eines der Dörfer und am Strand können Sie sich erholen und das Rauschen der wilden Brandung genießen.
Übernachtung in Grand-Popo.

Vierter Tag

Fünfter Tag, Grand-Popo, Anhéo (Togo)...

..., Agbodrafo und Lomé

Fahrt nach Anhéo der alten Hauptstadt Togos. Von dort aus erfolgt die Fahrt nach Agbodrafo am Togosee. Später machen Sie eine Bootsfahrt nach Togoville. Beim Überqueren des Togosees sehen Sie den Rest eines Urwaldes, der nur von den Bewohnern des Waldes selbst betreten werden darf.

In Togoville wurde 1884 der Vertrag zur Begründung der deutschen Schutzherrschaft zwischen König Mlapa und Gustav Nachtigall, dem Vertreter des deutschen Kaiserreichs unterzeichnet.

Auf dem Togosee, nahe der Togoville soll einst die Jungfrau Maria erschienen sein. Von diesem Ereignis zeugt ein Boot in der Nähe der Kirche, von dem aus Maria gesehen worden sein soll.
Weiterfahrt nach Lomé, der Hauptstadt Togos. Sie wurde im 19. Jahrhundert gegründet und wird häufig als eine der angenehmsten Hauptstädte bezeichnet. Die wunderschönen, im alten Kolonialstil errichteten Häuser und die Lage direkt an der Atlantikküste geben der Stadt eine außergewöhnliche Atmosphäre.

Das Nationalmuseum in Lomé beheimatet eine imposante Sammlung an Musikinstrumenten, eine Steinsammlung (ehemaliges Zahlungsmittel), Tongefäße und die Darstellung traditioneller Medizin.

Während der Stadtrundfahrt wird ein Gesamteindruck der Stadt vermittelt und u. a. das Museum und der Markt besucht.
Übernachtung in Lomé.

Sechster Tag, Lomé, Davié und Kpalimé

In Davié galt unsere Aufmerksamkeit dem Friedhof. Auf diesem sind auf den Gräbern die jeweiligen Persönlichkeiten durch außergewöhnlich kunstvoll gestaltete Skulpturen nachgebildet.
Weiterfahrt über Tsevié nach Kpalimé. Übernachtung in Kpalimé.

Siebter Tag, Kpalimé

Kpalimé und seine Umgebung waren bereits beliebte Erholungs- und Ausflugsorte der deutschen Kolonialherren. Sie fahren von Kpalimé aus an den Fuß des "Pic d'Agou" (986 Meter hoch) und wandern zu seinem Gipfel.

Die Gegend um Kpalimé und Klotto wird von vielen Togokennern als die schönste Region des Landes bezeichnet. Dies zum einen aufgrund der Höhenlage und zum anderen aufgrund des relativ kühlen und trockenen Klimas und der sehr üppigen Vegetation.
Übernachtung in Kpalimé.

Achter Tag, Kpalimé, Notsé und Abomey (Benin)

Besuch des Handwerkerzentrums von Klotto nahe Kpalimé.
Anschließende Weiterfahrt durch die wunderschöne Landschaft über Notsé nach Abomey.
Übernachtung in Abomey.

Neunter Tag, Abomey über Allada nach Cotonou

Abomey wurde 1658 von König Houegbadja gegründet und war die Hauptstadt des einst mächtigsten Königreiches Dahomeys. Während Ihrer Rundfahrt durch die Stadt sehen Sie u. a. die monumentale Statue des Königs Behanzin auf dem Goho-Platz.
Anschließende Weiterfahrt nach Allada mit einem Halt am Denkmal von General Toussaint Louverture, dem Prinzen aus Allada, der die Befreiung von Haïti vor 200 Jahren anführte. Dort erfahren Sie wie der Voodoo nach Haïti kam.

Vom Königreich Allada aus entstanden, nach einem Streit zwischen den Söhnen des damaligen Königs um seine Nachfolge, die Königreiche Hogbonou (das heutige Porto-Novo), und Abomey.
Im Gebiet Allada befinden sich die ältesten Voodooklöster mit sehr strengen Riten und heiligen Wäldern.
Sie werden während dieser Tour die Möglichkeit haben eine Voodoozeremonie im Tempel Adjahouto Houta (Ouidah) zu erleben. Der Tempel liegt in der Obhut des Königs von Allada und wird von Seiner königlichen Hoheit Prinz Bokpe von Allada geführt. Der Tempel ist eine wichtige Kultstätte des Königreiches. Hier befindet sich der Versammlungsort sämtlicher Voodoowürdenträger des Landes. Es wird Ihnen ermöglicht einer authentischen Voodoozeremonie beizuwohnen.
(Diese Tour wird unter Umständen, falls die Zeremonie aus terminlichen Gründen an diesem Tag nicht stattfinden kann, während der Reise auf einen anderen Tag verlegt werden).
Übernachtung in Cotonou.

Zehnter Tag Cotonou, Kétou und Porto-Novo

Besuch der alten Yoruba-Hauptstadt Kétou, wo Sie den alten Palast des ehemaligen Königs Kapiessi und die Ruinen der Festung "Akaba Idena" mit seinem magischen Tor besichtigen können.

Von Kétou aus fahren Sie nach Porto-Novo, der offiziellen Hauptstadt Benins. In der Sprache der Goun heißt die Stadt "Hogbonou", in der Sprache der Yoruba heißt sie "Adjatche".

Während der Rundfahrt durch Porto-Novo besichtigen Sie das Hommé-Museum (Palast von König Toffa I.), die "Bunte Moschee" und das Völkerkundemuseum. Außerdem besuchen Sie den großen Markt.

Anschließende Fahrt zum zehn Kilometer entfernten Markt von Adjarre, der wegen seiner von geschickten Trommelbauern aus den benachbarten Dörfern hergestellten Trommeln bekannt ist.
Übernachtung in Cotonou.

Elfter Tag, Cotonou und Rückreise nach Deutschland

Tag zur freien Verfügung, um letzte Eindrücke der Stadt zu sammeln und sich entspannt auf die Heimreise vorbereiten zu können. Sie haben zudem die Möglichkeit eventueller Souvenireinkäufe zum Beispiel im Kunsthandwerkszentrum.
Am Abend erfolgt der Transfer zum Flughafen, Rückflug nach Deutschland.

Zwölfter Tag

Ankuft in Deutschland

Die Reise kann ganzjährig stattfinden.

Preis: Februar bis Juli und September bis Dezember 3.290,- €, Juli bis August und Dezember bis Januar 3.745,- €.

Einzelzimmerzuschlag: 395,- €

Verlängerungswoche in Cotonou am Strand: 575,- €

Folgende Leistungen sind im Reisepreis enthalten:

  • Linienflug Economy Class mit Air France über Paris ab/nach Deutschland
  • Ausflüge und Rundreise gem. Reisebeschreibung in landesüblichen Fahrzeugen mit Klimaanlage.
  • Während der Rundreise Übernachtungen in landesüblichen Hotels/Lodges
  • Halbpension während der Rundreise, in Lomé und Cotonou nur Frühstück
  • Eintrittsgelder in Museen
  • Deutschsprachige Reiseleitung/einheimische Führer
  • Nicht enthalten sind Trinkgelder, die Visumgebühren sowie die Kosten für Sonderleistungen

WICHTIGE HINWEISE

  • Visum: erforderlich für Togo und Benin
  • Impfungen: Gelbfieber-Impfung ist Pflicht. Malaria-Prophylaxe und Hepatitis-Schutzimpfung werden empfohlen

Allgemeine Hinweise zur Reise

In Benin ist immer Sommer. Es ist von Nutzen, Kleidung aus Naturmaterialien im Gepäck zu haben. Damit die Haut nicht verbrennt: Sonnenschutzmittel ab Faktor 28 (eine Kopfbedeckung ist empfehlenswert). Für den Mückenschutz am Abend, auch unter der Kleidung, sollte gesorgt werden.

Kinder freuen sich über mitgebrachte Bonbons, Kugelschreiber und Notizblöcke.

Bei offiziellen Anlässen (Voodoo-Fest, Audienzen) sollten Knie und Schultern bedeckt sein, um angemessen gekleidet zu sein. Für Frauen empfehlen sich Röcke bzw. Kleider. Verbindliches, dezentes Verhalten wird erwartet, Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit, besonders in Tempeln, sind nicht üblich. Ein Lachen, das einem/einer Afrikaner/in geschenkt wird, kommt tausendfach zurück.