Elfenbeinküste

Willkommen in der Elfenbeinküste!

Hier ist das Afrika des milden Ozeans, der Lagunen und kilometerlangen Sonnenstrände. Hier treffen sich Badenixen, Wellenreiter, Surfer und Hochseeangler.

Aber auch Golfspieler kommen auf ihre Kosten. Weltbekannt sind die Abidjan-Golf-Meisterschaft und die Côte d'Ivoire Open in Yamoussoukro. Ob Profi oder Anfänger, die Elfenbeinküste bietet jedem Golfer die Möglichkeit, seinen Sport zu geniessen.

Abidjan, das Geschäftszentrum an der Lagune Ebrié, oder Yamoussoukro, die politische Hauptstadt im Landesinnern, zeigen Ihnen das moderne Afrika, das keine Wünsche offen lässt.

Die Landschaften der Elfenbeinküste

Die 550 km lange Atlantikküste besteht westlich von San Pedro aus Felsklippen, unterbrochen von malerischen Buchten und Stränden. Östlich davon wird die Küste deutlich flacher und die Brandung stärker.

Nach Norden hin folgt die Zone des tropischen Regenwaldes mit bis zu 50 m hohen Riesenbäumen. Der Regenwald reicht bis in die zentrale Hochebene, aus der zahlreiche Inselberge hervorragen, und geht dort allmählich in die Baum- und Feuchtsavanne über.

Die Trockensavanne mit ihrer typischen Vegetation bedeckt das letzte Drittel des Landes. Hier liegt unweit an den Grenzen zu Ghana und Burkina Faso der Comoé Nationalpark.

Zur Geschichte der Elfenbeinküste

Aufgrund des dichten tropischen Regenwaldes war das Gebiet der heutigen Elfenbeinküste kaum besiedelt. Lediglich im Norden und im Nord-Osten gab es bereits im 14. Jahrhundert bedeutende Handelszentren der sudanesischen Handelsreiche und der Ashanti. Erst Anfang des 18. Jahrhunderts wanderten die mit den Ashanti verwandten Baulé und Agni von Osten her ein.

Europäische Kaufleute, voran die Portogiesen, erreichten ab dem 15. Jahrhundert die Küste. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts sicherten sich die Franzosen Handelsmonopole und errichteten 1843 in Grand Bassam ihren ersten Marinestützpunkt. Sie legten grosse Plantagen an und liessen in Zwangsarbeit, die erst 1945 abgeschaft wurde, das Verkehrsnetz ausbauen.

1958 erhielt die Elfenbeinküste den Status einer autonomen Republik und erlangte am 7. August 1960 seine Unabhängigkeit.

Die Bevölkerung

Die Bevölkerung der Elfenbeinküste, die sich in über 60 ethnische Volkgruppen unterteilt, wird auf ca. 16-17 Millionen Menschen geschätzt.

Die Dan besiedeln die Gegend um die Stadt Man. Sie sind bekannt für ihre Masken und mehrstimmige Gesänge. Die grosse Gruppe der Malinké oder Dioula lebt weiter im Norden. Sie sind Handelsvölker und das Dioula ist eine weit verbreitete Umgangssprache.

Die Agni schufen um Abengourou ein kleines aber einflussreiches Königreich. Heute verfügen die Baoulé um Yamoussoukro und Bouaké wirtschaftlich und politisch über eine sehr starke Stellung.

Etwa 30.000 Franzosen leben und arbeiten in der Elfenbeinküste und haben in diesem liebenswerten Land ihre zweite Heimat gefunden.

Nationalparks und Schutzgebiete

Der Nationalpark von Taï gehört zu den letzten Urwäldern Afrikas. Die UNESCO erklärte ihn zum Welt-Naturdenkmal. Die bunte Vogelwelt des Taï-Parks ist ein wahres Paradies.

Sie wandern dort unter 50-60 Meter hohen Urwaldriesen oder können Schimpansen in ihrem natürlichen Umfeld beobachten und fotografieren. Besteigen Sie ein Kanu, gleiten Sie lautlos den Fluss hinab und lauschen dem Ruf der Ibisse.

Die Elfenbeinküste verfügt insgesamt über mehr als zwei Millionen Hektar an Parks und Reservate mit einer faszinierenden Fauna und Flora.

Ein Besuch lohnt sich und wird unvergesslich sein !

Kunsthandwerk

In der Elfenbeinküste findet man überall interessante traditionelle kunsthandwerkliche Gegenstände, die für die jeweilige Region typisch sind, z.B. Schnitzereien, Schmuckarbeiten, die berühmten Dan-Masken oder Töpferarbeiten.

Hervorzuheben wären die Masken und Figuren der Senoufo im Norden des Landes. Besonders schön sind die mit Ornamenten bemalten Webarbeiten (Leinenmalerei der Senoufo).

Für Souvenirs gibt es in Abidjan den Marché Artisanal. Afrikanische Webarbeiten erhält man am besten auf dem Markt von Trechville.

Die Folklore der Elfenbeinküste

Die Elfenbeinküste ist ein Land voller Traditionen. Sie besitzt einen unerschöpflichen Schatz an Bräuchen, Tänzen, Masken und Klängen.

Ob in Gouessesso, Man, Boudiali, Tingrela - überall treffen Sie auf lebendige Folklore.

Zu den grossen Festen zählen die Generationsfeste in den Stammesdörfern der Ebriés, Attiés und Adioukrous, die Yamfeste bei den Agnis, Abrons und Koulangos von Oktober bis Januar. Das Dipri- oder Neujahrsfest der Abidjins findet am Osterwochenende statt. Besonders sehenswert sind die Maskenfeste der Dan und Wès von Januar bis April.

Die Elfenbeinküste ist ein faszinierendes Reiselan

Ein in Westafrika einzigartig gut ausgebautes Strassennetz und charmante Hotels erlauben es Ihnen, die Elfenbeinküste bequem zu besichtigen.

Nach einer beeindruckenden Rundreise durch eines der schönsten Länder Afrikas, können Sie noch ein paar Tage die traumhaften Stränden der Elfenbeinküste geniessen.

Eine vielzahl von Touren bieten sich an in diesem facettenreichen Land: Vom Land der Baoulé, im Herzen der Elfenbeinküste, bis hin zu den Wäldern des Königreiches Agni im Osten, vom harmonischen Senoufo-Land im Norden bis zum Gebirge der Yacouba im Westen. Oder lassen Sie an den Sonnenstränden einfach nur Ihre Seele baumeln.

Abidjan
Yamoussoukro
Land der Baroulè
Yacouba
Die Senoufo
Das Reich der Agni