Benin

Wilkommen in Benin !

Mehr als 60 Volksgruppen mit spannenden Kulturen und Religionen ( Voodoo ! ), kleine Königreiche mit lebendigen Traditionen, Nationalparks mit reichhaltiger Fauna und eine abwechselungsreiche Natur machen aus Benin ein Reiseland von dem gesagt wird, dass es pro km⊃2; mehr touristische Attraktionen zu bieten habe, als irgend ein anderes afrikanisches Land !

Ein Teil dieser Sehenswürdigkeiten lässt sich in Verbindung mit einem Kurzurlaub unter warmer Sonne an traumhaften Stränden leicht durch Tagesausflüge erreichen. Hier empfehlen wir Ihnen die Unterkunft in verschiedenen landestypischen Hotels direkt am Strand in Cotonou.

Für Freunde des gehobenen Luxus halten wir das >> Hotel Benin Marina (ehemals Benin Sheraton) bereit.

Humanitäre Aktivitäten deutscher Bürger in Benin

Innerhalb der Interpnetpräsenz www.pro-humanitaet.de finden Sie interessante Informationen zu diesen Aktivitäten.

  • Wo liegt Benin?
  • Visaantrag
  • Landschaft
  • Geschichte
  • Bevölkerung
  • Nationalparks und Schutzgebiete
  • Kunsthandwerk
  • Folklore
  • Attraktionen

Merkblatt zum Visaantrag

Für die Erteilung eines Einreisevisums für einen kurz- oder langfristigen Aufenthalt (1 bis 3 Monate) in Benin muss der Antragsteller folgende Unterlagen vorlegen:

einen gültigen Reisepass
zwei Passbilder
Internationaler Impfschein (Kopie) mit Gelbfieberimpfung.
Wir empfehlen jedoch sicherheitshalber die Beratung und die empfohlenen Prophylaxe beim Hausarzt oder Tropeninstitut vor einer Reise.
zweifach ausgefüllten >> Visaantrag
Wir übernehmen gerne für Sie das Visumarrangement. Senden Sie die o.g. Unterlagen per Einschreiben an uns:

B&B Westafrikaspezialist
Dederingstr. 21
12107 Berlin

Tel: 0049-(0)30-68 30 21 93

Benin, eine abwechselungsreiche Landschaft

Der Süden Benins ist geprät durch Flüsse, Seen, sandige Lagunen und zauberhafte Strände. Im Landesinnern beherrschen ausgedehnte Plateaus mit bis zu 200 m hohen Inselbergen die Landschaft. Im Nordwesten erhebt sich das Atakora-Gebirge, dem das Pendjari-Tiefland folgt, um in nörd-östlicher Richtung in die Ebene des Nigerflusses einzumünden.

Die ehemals üppigen Urwälder des Südens wurden durch Brandrodung zerstört. Nur vereinzelte Reste sind noch vorhanden. Heute prägen landwirtschaftliche Nutzflächen das Bild (Ölpalmenwälder, Kokospalmhaine, Bananen- und Ananasplantagen).

Zum Norden hin trifft man auf die typische Vegetation der Feuchtsavanne, die allmählich in die Trockensavanne übergeht. In diesen Regionen liegen die grossen Baumwollplantagen Benins.

Ein Streifzug durch Benins Geschichte

Nach Überlieferungen der Griots sollen infolge von Erbstreitigkeiten zweier Königssöhne aus dem Königreich Allada die Königreiche Hogbonou und Dahomey hervorgegangen sein. 1570 wurde das Königreich Dahomey, das heutige Benin, erstmals urkundlich in einer Karte dargestellt.

Dahomey war berühmt wegen seiner straffen militärischen Organisation und wegen seines berüchtigten Amazonenheeres. Die Könige Dahomeys waren aktive Partner der Europäer im Sklavenhandel und die Beschaffung von Sklaven wuchs für sie zu einem wichtigen Wirtschaftszweig heran.

Den Franzosen gelang es erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts Dahomey vollständig zu kolonialisieren. Am 1.8.1960 erlangte Dahomey seine Unabhängigkeit von Frankreich und führt seit 1972 den Namen Benin. Die sich anschließende sozialistische Ära ging 1990 zu Ende und das Land verfolgt heute eine demokratische Linie.

Liebenswert und Gastfreundschaftlich

In Benin leben mehr als 60 Volksgruppen, die sich mehr oder weniger deutlich in ihrer Lebensweise, in ihren Sitten und Gebräuchen, sowie in Kleidung, Schmuck und Haartracht unterscheiden. Allen ist jedoch eine große Gastfreundschaft eigen.

Im Süden leben die Fon als größte Bevölkerungsgruppe (28%), gefolgt von den Yorouba (12%). Bei diesen beiden Volksgruppen ist der Voodoo-Kult noch sehr lebendig.

Die im Norden angesiedelten Bariba sind durch ihre jährliche farbenprächtige Reiterfeste bekannt. Die Somba wiederum sind berühmt wegen ihrer geschickt gebauten Somba-Burgen, die Tata Somba. Auch den in Westafrika weit verbreiteten Peulh, die meist noch als Viehnomaden leben, kann man in Benin begegnen.

Nationalparks und Schutzgebiete

Der Pendjari Nationalpark befindet sich im Norden der westafrikanischen Republik Benin. Der Park gehört zu den größten geschützten Gebieten Westafrikas und bietet der Fauna der Region einen adäquaten Lebensraum.
In den sechziger Jahren förderte die Unabhängigkeitsbewegung die Gründung des Nationalparks und dank seiner Artenvielfalt hat das Gebiet 1986 den Status des Weltkulturerbes der UNESCO erhalten.
Mit einer Fläche von 480 000 Hektar ist der Pendjari Nationalpark einer der Reservate die den Geparden, das Nilpferd, 10 verschiedene Arten von Antilopen, mehr als 470 Vogelarten und vier der sogenannten "Big Five", den Leoparden, den Löwen, den Büffel und den Elefant beherbergt.
Neben seiner biologischen Vielfalt geben die lokalen Architekturen, Tata Somba und andere Stile der autochthonen Bevölkerung, des Atakora Gebirges dem Besucher einen authentischen Einblick in die afrikanische Kultur.

Benin ist die Wiege des Voodoo und der Pendjari Nationalpark bietet die Möglichkeit die vielfältige Fauna mit dem Erleben der Traditionen zu verbinden.
Das Ziel des Reservats ist es, die Nutzung der natürlichen Ressourcen und den sozialwirtschaftlichen Bedarf der lokalen Bevölkerung mit der Bewahrung der ökologischen Ansprüche zu vereinbaren. Um die Möglichkeiten des Gebiets in allen Bereichen sinnvoll zu nutzen, wurde die Bevölkerung in das Verwaltungssystem integriert und somit ist ein wesentlicher Bestandteil des wirtschaftlichen Handelns die Verbesserung der Lebensumstände der ansässigen Völker. Es stehen 30 % der Erlöse des Jagens der umliegenden Bevölkerung zu. Diese Gelder tragen unter anderem dazu bei Schulen zu errichten und zu unterstützen, den Ausbau des sanitären Systems mit zu finanzieren und das soziale Leben allgemein zu verbessern.
Um die Gewinne sowie die ökologischen Interessen zu schützen und zu sichern, setzt die Verwaltung des Parks seine Hoffnung mehr und mehr auf die Entwicklung des Tourismus und damit auf eine Steigerung der Besucherzahlen, ohne jedoch aus dem Reservat einen Ort des Massentourismus werden zu lassen.

Fahrten mit der Piroge, Wanderungen, vogelkundliche Rundgänge und kulturelle Spaziergänge sind die neuesten Attraktionen neben den traditionellen Safaritouren mit dem Auto. Auch das Jagen ist zu bestimmten Zeiten möglich.
Allgemein ist das Reisen in kleineren Gruppen in Begleitung eines einheimischen Guides ist die beliebteste Art Afrika und seine Natur zu entdecken.

Mit dem Pendjari Nationalpark wurde ein großes einzigartiges, kulturelles und naturelles Erbe geschützt und erhalten!

Geschichtsbücher auf Tuch

Zu den Besonderheiten des Kunsthandwerks in Benin zählen bunte Wandbehänge aus Stoffapplikationen.

Die Figuren und Symbole erzählen von der Geschichte Dahomeys. Sie beschreiben Kriege und Heldentaten der Könige, aber auch allgemeine Lebenweisheiten.

Im alten Dahomey wurden anhand dieser Stoffbilder die Geschichte des Königreiches immer wieder ezählt und an die folgenden Generationen weitergegeben.

Heute werden diese historische Wandbehänge großzügig kopiert und nicht nur an Touristen verkauft; auch die Einheimischen schmücken gerne ihre Wände mit Geschichtsbüchern auf Tuch, die allerdings nur noch wenige lesen können.

Lebendige Folklore

Wie überall in Afrika, so sind auch in Benin Tanz, Musik und Rhythmus feste Bestandteile des Lebens. Folklore ist kein nostalgischer Überrest aus vergangenen Zeiten, sondern Ausdruck einer allgegenwärtigen und unverfälschten Lebensfreude.

Von der Geburt bis hin zum Tod gibt gibt es praktisch kein Ergeigniss, das nicht von Tanz und Musik begleitet wird.

Besondere Erlebnisse sind die Guèlèdè-Tänze im Norden sowie die Egoun- und die Zangbèto-Tänze im Süden Benins. Nicht zu vergessen sind natürlich die Tänze anlässlich traditionneller und religiöser Feste.

Die Attraktionen Benins

Benin bietet auf engem Raum eine Vielzahl an kulturellen, historischen und natürlichen Sehenwürdigkeiten. Diese reichen von Märkten voller Bewegung, über farbenprächtige Feste mit Tam-Tam bis hin zu kultischen Voodoo-Zeremonien.

In den Städten sind noch heute die Ruinen königlicher Paläste und Residenzen der Dahomey-Zeit zu sehen. Man trifft auf die ehemaligen Sklavenhandelsplätze, von wo aus der Voodoo-Kult mit den Sklaven in die Neue Welt kam (Haiti, Kuba, Brasilien, Jamaika, Amerika). Aber auch Kolonialbauten sind zu bewundern.

Sehenswert ist das Belvedere von Segbohouè, das Panorama von Adja-Tokpa, wo der Blick frei hinüber schweifen kann zu den kleinen Dörfern am anderen Ufer. Die Waldreiche Umgebung mit den Wasserfällen von Adjala lädt zum Spaziergang ein. Oder lassen Sie einfach die Ruhe des Sees Aheme auf sich wirken.


Bot. Garten Papatia
Cotonou
Porto-Novo
Quidah
Abomey
Allada
Bariba-Reiter
Pfahlbauten
Tata Somba