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Das Vertrauen

Das Vertrauen ist die feste Überzeugung von der Zuverlässigkeit, Redlichkeit und Richtigkeit einer Sache und/oder einer Person. Ferner ist es die innere Haltung, dass man sich auf die eigene Stärke, auf seine Mitmenschen, und darüber hinaus auf die Gunst des Kosmos verlassen kann. In seinem Ursprung wurde das Wort in der Antike und im Mittelalter im Sinne von Treue und Glauben gebraucht.

In der Psychologie beschreibt man auch verschiedene Arten des Vertrauens: das Selbstvertrauen, das Vertrauen zu anderen Menschen und das Gottesvertrauen. Diese scheinbar verschiedenen Arten von Vertrauen stehen aber alle miteinander in Interaktion und entsprechen doch einem Grundprinzip des Vertrauens. Sie werden jedoch durch individuelle Erfahrungen und individuelle Tendenzen zu positivem oder negativem Denken eines jeden beeinflusst.

Aufgrund der unterschiedlichen Lebenserfahrungen und Persönlichkeiten haben die Menschen verschiedene Grade an Vertrauen. Wenn ein Mensch selbstsicher ist, so kann er auch das Risiko eingehen und anderen einen Vertrauensvorschuss schenken. Denn nur wer anderen vertraut, dem wird auch wiederum Vertrauen entgegengebracht. Wer jedoch anderen misstraut, dem wird auch häufiger Misstrauen entgegengebracht und er erlebt somit wiederum mehr Enttäuschungen. Somit ernten wir stets das, was wir gesät haben. Deshalb ist es empfohlen in einer solchen Situation nicht gleich die Schuld bei den anderen zu suchen, die uns enttäuscht haben, sondern darüber zu kontemplieren welchen Beitrag wir dazu geleistet haben und daran lernen.

Mehr noch, das Vertrauen ist ein Gefühl, das absolut notwendig für die Entwicklung ist und es kann nichts ohne das Vertrauen entstehen. Wenn wir bewusst versuchen positiv zu denken, so entsteht langsam auch das notwendige Vertrauen. Misstrauen und damit verbundene negative Gedanken hingegen bilden eine destruktive Kraft und führen häufig zu unguten Handlungen.

Hat der Mensch dann das Vertrauen einer Person erlangt, so sollte er stets sorgsam damit umgehen. Denn schon Otto von Bismarck hat gesagt: "Das Vertrauen ist eine zarte Pflanze. Ist es einmal zerstört, so kommt es sobald nicht wieder."